Digitale Kapitalmärkte
Dezentrale Finanzanwendungen sind Ausdruck und Teil der Digitalisierung des Finanzsektors. Mit ihnen werden Transaktionen ohne Finanzintermediäre ermöglicht. Dies stellt herkömmliche Regulierungsansätze vor Herausforderungen, weil hier die klassischen Regelungsadressaten (bspw. Finanzintermediäre, Handelsplätze oder Zahlungsdienstleister) fehlen. Vor diesem Hintergrund widmet sich das Fachgebiet der Frage, inwieweit sich die „klassischen“ kapitalmarktrechtlichen Regelungen auf dezentrale Finanzanwendungen übertragen lassen.
Die Einführung von digitalem Zentralbankgeld wird aktuell von Zentralbanken weltweit erwogen oder erprobt, teilweise ist sie auch schon erfolgt. Im Euroraum rückt die Einführung eines digitalen Euro näher. Dieser wirft diverse praktische und rechtliche Fragen auf, die in unterschiedlichen Veröffentlichungen adressiert werden.
Öffentliches Recht
Das öffentliche Recht befasst sich klassischerweise mit dem Verhältnis des Staates zu den Einzelnen sowie mit Fragen der staatlichen Organisation. Damit verhandelt es viele Fragen, die für ein demokratisches und rechtsstaatliches Gemeinwesen von elementarer Bedeutung sind. Forschungsschwerpunkte des Fachgebiets liegen hier im Verfassungs-, Europa- und Verwaltungsrecht einschließlich ihrer Grundlagen.
Publikationen
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Eine aktuelle Auflistung mit weiteren Publikationen und Vorträgen von Prof. Dr. Andreas Kerkemeyer finden Sie hier (PDF-Datei) (wird in neuem Tab geöffnet) (PDF-Datei).