Fair-Value-Anpassungen bei Immobilienunternehmen und ihre Auswirkungen auf die Kapitalmarktreaktionen bei Bekanntgabe der Geschäftszahlen

Masterarbeit, Studienarbeit

Immobilienunternehmen haben bei ihren langfristig als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien im Rahmen der Bilanzierung nach IAS 40 bei der Folgebewertung ein Bewertungswahlrecht: Neben fortgeführten Anschaffungskosten können entsprechende Immobilien auch zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden. Dies hat zur Folge, dass der gesamte Immobilienbestand zum Berichtsstichtag nach marktorientierten Gesichtspunkten neu bewertet werden muss. Wertdifferenzen, die sich aus der Neubewertung ergeben, sind anschließend erfolgswirksam in der GuV zu erfassen (IAS 40.35).

Im Rahmen der Abschlussarbeit sind die Kapitalmarktreaktionen auf die Bekanntgabe der Geschäftszahlen entsprechender Immobilienunternehmen zu ermitteln und es ist anschließend zu differenzieren, welcher Anteil auf Ergebnisse aus diesen Fair-Value-Anpassungen (gegenüber den weiteren Ertragspositionen) zurückgeführt werden kann.

Betreuung:

Einstiegsliteratur:

Schmidt, M.: Die Bilanzierung von Anlageimmobilien (Investment Property) bei deutschen börsennotierten Unternehmen, Zeitschrift für Internationale Rechnungslegung (IRZ) 2020, S. 183 ff.