Potenzial in der Kooperation

FachgebieteundEinrichtungen

10.07.2019

Potenzial in der Kooperation

Studie des Fachgebiets Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre erschienen

Die Untersuchung des Forschungscenters betriebliche Immobilienwirtschaft an der TU Darmstadt zeigt, dass die Abwicklung von Bauprojekten deutscher Unternehmen in vielen Fällen den heutigen Anforderungen nicht gerecht wird. Die betriebliche Nutzung von Flächen fordert immer höhere Flexibilität, der traditionelles Projektmanagement, Kostenfokussierung und starkes Kontrollbedürfnis im Weg stehen.

Bild: Bettina Bastian
Bild: Bettina Bastian

An der Untersuchung „Auswahlprozess für eine Abwicklungsform bei Neubauten durch Non-Property Companies – Eine empirische Studie zu den Entscheidungskriterien und deren Gewichtung bei deutschen Unternehmen“ beteiligten sich 39 der mitarbeiterstärksten deutschen Non-Property Companies, Unternehmen, bei denen Immobilien nicht das primäre Kerngeschäft darstellen.

Laut der Studie ist die Abwicklung vieler Bauprojekte nicht mehr zeitgemäß, was auf die starke Kostenfokussierung der Projektziele zurückzuführen ist. Prof. Dr. Andreas Pfnür, Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre und Leiter des Forschungscenters: “Die tradierten Formen der Bauprojektabwicklung stehen der nötigen Agilität im Projektmanagement im Weg. Es fehlt an Reaktionsfähigkeit auf sich immer schneller wandelnde Anforderungen der betrieblichen Nutzung der Flächen“.

Eine mögliche Lösung stellen Wertschöpfungspartnerschaften mit professionellen Dienstleistern dar. „Insbesondere Wertschöpfungspartnerschaften entsprechen den zukünftigen Anforderungen an die Immobilienbereitstellung im sich verstärkenden Strukturwandel oft gut, weil sie zu problemorientieren Lösungskonzepten für die Corporates führen“, so Anne Dörr, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre und Leiterin der Studie.

Lesen Sie mehr über die Ergebnisse der Studie.

zur Liste