Großer Erfolg für BWL-Forschende des Fachbereichs beim WiWo-Ranking

Hervorragende Platzierungen unter den forschungsstärksten Betriebswirt*innen im deutschsprachigen Raum

14.12.2020 von

Die WirtschaftsWoche veröffentlichte am vergangenen Freitag das Ranking der Top-Forschenden in der Betriebwirtschaftslehre aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dabei konnten sich Professorinnen und Professoren des Fachbereichs hervorragend platzieren. Professor Christoph Glock konnte sich bei den „Jungen Wilden“, dem Ranking der unter-40-jährigen, mit großem Vorsprung den ersten Platz sichern.

Für das Ranking wurden die Publikationen aus mehr als 860 Fachzeitschriften ausgewertet, und in 3 Kategorien aufgeteilt. Bei der Bewertung der aktuellen Forschungsleistung flossen die Publikationen des Fünfjahreszeitraum 2016 bis einschließlich 2020 ein. Unter den Top-100-Forschenden sind sieben Professor*innen des Fachbereichs, davon gleich zwei unter den fünf Besten: Professor Alexander Benlian auf dem 4. Platz und Professor Christoph Glock auf dem 5. Platz. Weiterhin erreichten Professor Dirk Schiereck den 22. Platz, Professor Peter Buxmann den 60. Platz, Professor Alexander Kock den 64. Platz und Professor Reiner Quick den 65. Platz. Professorin Ruth Stock-Homburg konnte sich auf Platz 44 und als eine von nur drei Frauen unter den Top 50 ebenfalls wieder hervorragend platzieren.

Das Ranking der „Jungen Wilden“ umfasst die forschungsstärksten BWL-Forscher*innen, die am Stichtag noch keine 40 Jahre alt waren. Professor Christoph Glock platzierte sich unter den Nachwuchswissenschaftler*innen mit einem Vorsprung von knapp 4.500 Punkten auf den Zweitplatzierten auf dem ersten Rang.

Zudem werden für das „Lebenswerk“-Ranking alle jemals publizierten Artikel ausgewertet. Unter den Top-50 in dieser Rangliste sind 5 Professor*innen des Fachbereichs vertreten: Professor Alexander Benlian auf Platz 12, Professor Dirk Schiereck auf Platz 23, Professorin Ruth Stock-Homburg auf Platz 29, Professor Peter Buxmann auf Platz 31 und nochmals Professor Christoph Glock auf Platz 35. Professor Reiner Quick erreichte den 65. Platz.

Im ebenfalls kürzlich in der WirtschaftsWoche erschienenen ersten Teil des Rankings, das die forschungsstärksten Hochschulen im deutschsprachigen Raum in der Betriebswirtschaftslehre abbildet, schnitten die Forscher*innen des Fachbereichs bereits mit einem hervorragenden 10. Platz ab.


Über das BWL-Ranking der WirtschaftsWoche (WiWo)

Erfasst werden die wissenschaftlichen Arbeiten von allen Forscherinnen und Forschern im Bereich Betriebswirtschaftslehre, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz an Lehrstühlen arbeiten (inklusive Post-Docs und Juniorprofessorinnen und –professoren). Datenquelle ist das bibliometrische Webportal Forschungsmonitoring, das vom Wirtschaftsforschungsinstitut KOF der ETH Zürich mit Unterstützung des Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE) betrieben wird.

Nicht jede Fachzeitschrift besitzt das gleiche Renommee. Daher liegt dem Ranking eine detaillierte Gewichtung zugrunde. Sie spiegelt die Reputation von knapp 860 BWL-Zeitschriften, in der die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Beiträge veröffentlichen. Die Gewichtung orientiert sich am Zeitschriftenranking des Verbands der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft.