Rechtliches

Aufgaben

Der Aufgabenbereich der Fachbereichs-Gleichstellungsbeauftragten ist aus der Rechtsstellung der zentralen Frauenbeauftragten abzuleiten, deren Stellung, Rechte und Pflichten in gesetzlichen Bestimmungen festgelegt ist. Beachte dazu HHG, HGlG, die Satzung der TUD sowie die Frauenförderrichtlinien der TUD.

Hauptanliegen ist es mithin, der strukturellen Benachteiligung von Frauen im Bereich Beschäftigung, Forschung und Lehre entgegen zu wirken.

Das heißt:

* die Unterrepräsentanz von Frauen im wissenschaftlichen Umfeld abzubauen

* den Frauenanteil in natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen zu erhöhen

* Anregungen für die Aufwertung von typischen Frauenarbeitsplätzen zu geben

Konkrete Maßnahmen sind u. a.:

* frauenspezifische Angebote in der innerbetrieblichen Fort- und Weiterbildung

* Berufsplanungsseminare für Studentinnen

* Mentorinnen-Netzwerk für Studentinnen der natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge

* Veranstaltungen mit und für Frauen aller Statusgruppen

Zielvereinbarungen

Die TU Darmstadt hat sich zum Ziel gesetzt, Frauen zu fördern und insbesesondere für technische Berufe den Frauenanteil unter den Studierenden zu erhöhen. Um Schülerinnen gezielt anzusprechen und ihnen ein Bild zu vermitteln, was an technischen Studienfächern so interessant ist, welche vielfältigen Berufsbilder sich anbieten und ggf. Vorbehalte auszuräumen bietet die Hochschule und der Fachbereich für Rechts- und Wirtschaftswissenschaften die Möglichkeit sich frühzeitig zum Beispiel durch Girls Days und diverse Schnuppertage zu informieren.

Ferner arbeitet die TU Darmstadt in diversen Netzwerken (z.B. Hochschulkarrierezentrum Berlin, Femtec) mit, um den Anteil von Frauen in Technischen Berufen/ Wissenschaft/ entsprechenden Führungspositionen zu erhöhen .

Diese Programme laufen seit einigen Jahren, haben sich bewährt und werden von Schülerinnen bzw. den ausgewählten Studentinnen, die hier u.a. frühzeitig auch Kontakt mit der Industriepartnern (DaimlerChrysler, EADS, Porsche, Bosch, Siemens u.a.) bekommen, freudigst angenommen.

Gleichstellungskonzept des Fachbereichs 01

Amt

Die zentrale Gleichstellungsbeauftragte wird zu sämtlichen Bewerbungen und Einstellungsgesprächen eingeladen. Sie hat ein umfassendes Informations- und Akteneinsichtsrecht. Neben der Befugnis zur (Miss-)Billigung von Einstellungsvorschlägen hat sie vor allem in Gremien (z. B. im Fachbereichsrat) eine beratende Funktion sowie Antragsbefugnis; u. a. stellt sie Anträge zum Zwecke der Frauenförderung, und wirkt beratend bei der Verwendung der Frauenfördermittel mit.

Wahl

Die Wahl der Fachbereichs-Gleichstellungsbeauftragten erfolgt folgendermaßen:

Im ersten Schritt werden „Wahlvorschläge“ eingebracht und Kandidatinnen, möglichst Vertreterinnen jeder Gruppe (Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen, Sonstige Mitarbeiterinnen und Studentinnen), bestimmt. Die anwesenden Fachbereichsfrauen wählen sodann die Gleichstellungsbeauftragte und ihre Stellvertreterinnen. Die gewählten Vertreterinnen werden für eine Amtsperiode von zwei Jahren bestellt.